Aufbereitung von A I - A III Hölzer

Bei Gewerbebetrieben, bei Bau- und Abbruchmaßnahmen und im Sperrmüll fallen in erheblichem Umfang Althölzer an. Diese Hölzer werden – soweit es sich um Hölzer wie Schalhölzer, Dielen, Holzmöbel, Kücheneinrichtung, Baumstämme u.ä. handelt – in der neuen Altholzaufbereitungsanlage auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker aufbereitet. Aus rd. 90.000 to/Jahr Altholz entsteht so durch Brechen, Sieben, Sortieren und Abscheiden von Metallen ein Brennstoff, der bundesweit an Heizkraftwerke beliefert wird. Darüber hinaus kann in geringem Umfang aus unbehandelten Hölzern der Spanplattenindustrie der Rohstoff zur Verfügung gestellt werden. Ab dem Jahr 2004 wird der mit der Altholzaufbereitungsanlage hergestellte Brennstoff in einem eigenen Biomassekraftwerk auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker zusammen mit unserem Partner KKM energetisch verwertet.

Die beschriebenen Hölzern zählen zu den Altholzkategorien A I – A III und lassen sich, soweit sie vollkommen unbehandelt sind, zu einem Rohstoff für die Spanplattenindustrie und im übrigen zu einem Brennstoff für Heizkraftwerke verarbeiten.

Für diese Aufbereitung besteht seit Ende 2001 auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker eine Altholzaufbereitungsanlage. In ihr werden die Hölzer gebrochen, sortiert und je nach Spangröße klassiert. Metalle und Störstoffe werden mechanisch abgetrennt. Soweit erforderlich, werden die Hölzer darüber hinaus manuell sortiert.

Als Produkt der Altholzaufbereitungsanlage entstehen Späne verschiedener Größen. Diese werden als Brennstoff in Heizkraftwerken eingesetzt. Die Durchsatzleistung der Altholzaufbereitungsanlage beträgt rd. 90.000 to/Jahr.

Die gewonnene Späne wird in einem eigenen Biomassekraftwerk auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker zur Produktion von Strom eingesetzt.

Die Hölzer können während der Öffnungszeiten der Deponie angeliefert werden.