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Die MTR betreibt zusammen mit der Firma Kilb eine Kompostierungsanlage für Grünschnitt und andere organische Abfallstoffe wie etwa Pflanzenabfälle und Stammholz. Ein großer Schredder zerkleinert alle eingehenden Kompostrohstoffe; Stamm- und Wurzelholz sowie Astschnitt wird separat geschreddert. Hieraus entstehen Hackschnitzel und Häckselgut, die erst gar nicht kompostiert werden müssen. Hackschnitzel sind bestens geeignet für die Lockerung von verdichteten Böden und sind zunehmend beliebt bei den Freunden des Reitsports zur Einstreu in die Reithalle. Häckselgut hingegen eignet sich etwa für Rekultivierungsmaßnahmen und zur Herstellung von Bodengemischen. Zur Kompostgewinnung werden die geschredderten Kompostrohstoffe in so genannten offenen Trapezmieten aufgetürmt. Nun lassen wir die Natur für uns arbeiten und helfen nur ein wenig nach: Wir kontrollieren die Temperaturen der Mieten und wässern, falls der Rotteprozess durch Trockenheit ins Stocken gerät. Darüber hinaus lüften wir die Miete und setzen sie um - denn das beschleunigt den Rotteprozeß! Nach 3-6 Monaten können wir bereits Frischkompost absieben. Frischkompost ist - im Gegensatz zum Fertigkompost - noch relativ feucht und enthält kleine Teilchen bis zu 3 cm. Er eignet sich vorzüglich zur Bodenbelebung im privaten Garten, der Landwirtschaft und im Weinbau. Am längsten benötigt der Fertigkompost: Nach neun Monaten erst ist aus dem Tannenbaum feiner Kompost geworden, der sich wie feine Blumenerde anfühlt. Der Grünschnitt kann während der Öffnungszeiten der Deponien Flörsheim-Wicker und Brandholz, sowie auf der Kompostanlage in Weilbach angeliefert werden.
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