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In Müllverbrennungsanlagen fallen jährlich große Mengen von Schlacke an. Diese Schlacke enthält in erheblichem Umfang Schrott und Metalle. Darüber hinaus kann aus den mineralischen Bestandteilen der Schlacke ein Baustoff für Oberflächenabdichtungen und den Straßenbau hergestellt werden. Dazu betreibt in unserem Auftrag die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker eine Schlackeaufgereitungsanlage. Bei der Verbrennung von Hausmüll fallen ca. 35 % der verbrannten Menge als Schlacke an. Diese Schlacke setzt sich aus Schrott und Metallen sowie mineralischen Bestandteilen und nicht vollständig verbrannten Resten zusammen. Der Schrott und die Metalle können mit Magnetabscheidern separiert und als Rohstoff Hüttenwerken zugeführt werden. Die mineralischen Bestandteile sind nach entsprechender Absiebung in einer Grob- und Feinfraktion für Deponiebaumaßnahmen und den Straßenbau verwertbar. Die nicht verbrannten Reste sind zu deponieren. Auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker ist für die Aufbereitung von Schlacke eine entsprechende Anlage errichtet worden. Sie verarbeitet jährlich bis zu 120.000 to. Schrott und Metalle werden vollständig, die gewonnenen Baustoffe, soweit sie nicht für eigene Baumaßnahmen genutzt werden, dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Während die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), die auch die Müllverbrennungsanlage in Frankfurt betreibt, für die Lieferung der Rohschlacke und den Betrieb der Anlage zuständig ist, hat die MTR die Verwertung der gewonnenen Baustoffe übernommen. |



